pusdorf.info – Infotafel
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Infotafel "Sozialer Arbeitskreis Pusdorf"

Aufsteller 2020 kleinWer kennt ihn nicht, den Aufsteller des ehrenamtlich arbeitenden „Sozialen Arbeitskreises Pusdorf“, der regelmäßig am Freitag zur Marktzeit auf dem Pusdorfer Marktplatz zu finden war. Nun gibt es eine lang ersehnte neue Lösung.


Wer in den vergangenen nunmehr fast 10 Jahren immer mal wieder oder sogar regelmäßig auf dem Wochenmarkt im Stadtteil zum Einkaufen war, kennt ihn bestimmt: Den Aufsteller des ehrenamtlich arbeitenden „Sozialen Arbeitskreises Pusdorf“, der regelmäßig am Freitag zur Marktzeit auf dem Pusdorfer Marktplatz zu finden war.

Immer wenn die mobilen Händler auf dem Pusdorfer Marktplatz ihre Produkte angeboten haben, stand dort ganzjährig auch der Aufsteller mit Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und konkreten Angeboten im Stadtteil. Bürgerinnen und Bürger hatten dies bereits 2016 zusammen mit sozialen Einrichtungen aus dem Stadtteil angeregt, um aktiv „für mehr Leben im Leben und im Stadtteil“ zu sorgen. Feiern im Stadtteil, Flohmarkt, Hilfe bei Problemen, eine Liste mit den Kindergärten, die Wunschliste viel - wie wohl kaum anders zu erwarten - umfangreicher aus, als gedacht.

Vor allem hörte man an allen Ecken die weit verbreitet Meinung, „in Pusdorf ist nix los“. Besonders herausgehoben wurde daher, dass es nicht nur an konkreten Angeboten mangelt, sondern auch an Informationen darüber, was im Stadtteil vorhandenen ist. Ob ehrenamtliche Tätigkeiten im Umfeld oder Hilfsangebote und Veranstaltungen in Pusdorf, was nützen die die besten Ideen und Aktivitäten, wenn sie nicht bekannt gemacht werden und keiner davon erfährt.

Daher war der Wunsch nach einer entsprechenden Internetseite nur konsequent. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, bis es unter der Adresse „pusdorf.info“ eine Informationsseite im Netz gab. Klar war aber auch von Anfang an, dass nicht jeder/jede die Angebote im Internet nutzen kann oder möchte. Somit musste es ergänzend ein entsprechendes Analog-Angebot geben, am besten einen Schaukasten an zentraler Stelle im Stadtteil.

Leider stellte sich letztes als schwieriger heraus als ursprünglich gedacht, sodass eine Übergangslösung her musste. Das war die Stunde des bekannten Aufstellers zur Marktzeit, auf dem die im Internet bereits veröffentlichten Termine und interessanten Hinweise in nicht-digitaler Form zu finden waren. Wohlwissend, dass der Aufsteller wirklich nur eine Übergangslösung sein konnte, denn der wöchentliche Logistik-Aufwand war nicht unerheblich. Regelmäßig am Freitagmorgen mussten die Ehrenamtlichen des sozialen Arbeitskreises den Aufsteller nach entsprechender Vorbereitung mit Plakaten und Flyern zum Marktplatz transportieren und gegen Mittag wieder zurück in die Unterkunft bringen.

Das ist nun endlich nach ziemlich genau 10 Jahren Geschichte, denn es ist dem Arbeitskreis gelungen, am Rande des Pusdorfer Marktplatzes einen fest installierten Schaukasten genehmigen und aufstellen zu lassen.

Man mag vielleicht rückblickend denken, warum musste das denn so lange dauern? Mal eben einen Schaukasten im Internet bestellen und aufstellen kann doch nicht so schwer sein, oder? Doch, und wer sich einmal ernsthaft mit einer derartigen Aufgaben auseinander gesetzt hat, weiß warum das so ist.

Es fängt mit der bei genauerem Hinsehen nicht einfachen Suche eines geeigneten Stellplatzes an, der sich im Blickfeld für interessierte Bürgerinnen und Bürger befinden sollte und zudem schnell erreichbar ist. Entsprechende Genehmigungen für die Aufstellung an gewünschten Positionen mussten von den in Frage kommenden Haus- und Grundstücksbesitzern sowie dem Amt für Straßen und Verkehr (ASV) eingeholt werden. Leider kommt dabei an vielen Stellen nicht immer gleich die große Begeisterung auf, und mit sofortiger Zustimmung kann dann schon gar nicht gerechnet werden.

Gleichzeitig dürfen an dessen Standplatz aber sowohl für Personen als auch für den öffentlichen Verkehr keine Einschränkungen oder gar Gefährdungen ausgehen. Der Blick beim Abbiegen für Auto- oder Fahrradfahrende gehören zum Beispiel hierzu. Und für den Fall, dass dann doch noch etwas passieren sollte, muss eine Versicherung vorhanden sein. Hier war es von Vorteil, dass der Arbeitskreis gut mit dem Kulturhaus Pusdorf zusammen arbeitet, denn so konnte gemeinsam eine praktikable Lösung gefunden werden.

Es war also eine echte Herausforderung, nicht zuletzt deswegen, weil ein Schaukasten bekanntermaßen nicht zum Nulltarif zu bekommen ist und aufgestellt werden kann. Hier waren zum Glück Beiratsgelder die Rettung, denn der soziale Arbeitskreis verfügt nicht selber über die erforderlichen Finanzmittel.

Es ließen sich noch diverse „Stolpersteine“ auf dem Weg zur fertigen Lösung auflisten. Bei diesem Prozess über 10 Jahre wird vermutlich deutlich, dass es nicht damit getan war, einen Schaukasten zu bestellen und einen Auftrag an eine Firma zu schicken. Im Rückblick betrachtet war das noch das kleinste Problem, selbst wenn man deutlich sagen muss, dass auch das mit einem nicht zu unterschätzenden Aufwand verbunden ist, zumal dafür Vergleichsangbote verschiedener Firmen nötig sind.

Ab sofort, das heißt ab Ende März 2026, sind also die gewünschten Informationen zum Stadtteil auf zweierlei Wegen zu bekommen: Als digitales Angebot im Internet unter www.pusdorf.info und als analoges Angebot nebst Flyern zum Mitnehmen am Infokasten am Rande des Pusdorfer Markplatzes. An beiden Stellen bekommt man dieselben aktuellen Informationen, aber auf der Internetseite natürlich noch mehr und ausführlicher dargestellt. Die Ehrenamtlichen des sozialen Arbeitskreises würden sich freuen, wenn beide  Angebote intensiv genutzt werden.

Sozialer Arbeitskreis Pusdorf
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