
Volkstrauertag
Der Volkstrauertag ist ein offizieller Gedenktag in Deutschland, an dem der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gedacht wird. Er findet stets am zweiten Sonntag vor dem ersten Advent statt.
Die Wurzeln dieses stillen Gedenktages reichen bis zum Ersten Weltkrieg zurück, in dem es in vielen Lädern sehr viele Opfer zu beklagen gab. In Deutschland wurde der Tag erstmals im Jahr 1919 begangen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Volkstrauertag als Propagandainstrument missbraucht und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder als Gedenktag etabliert.
Im Laufe der Geschichte gab es bereits eine Menge Kriege, durch die nicht nur Soldaten ihr Leben verloren, sondern auch unter der Zivilbevölkerung viele Opfer zu beklagen waren. In vielen Städten und Gemeinden finden deshalb Gedenkveranstaltungen statt, bei denen Kränze niedergelegt und nachdenliche Reden gehalten werden. Um den Opfern deutlich zu gedenken, gibt es zudem Verbote für öffentliche Sport-, Musik- oder Tanzveranstaltungen, sowie einige weitere Einschränkungen. In einigen Teilen Deutschlands ist es sogar üblich, am Volkstrauertag die Flaggen auf halbmast zu setzen. Die Traditionen, Bräuche und Einschränkungen variieren jedoch von Region zu Region.
Da der Gedenktag ohnehin stets auf einen Sonntag fällt, also kein zusätzliches "Arbeitsfrei" gilt, gelten für Bremen- und damit auch für Pusdorf - die folgenden Einschränkungen:
- Musik- sowie Tanzveranstaltungen „in Räumen mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen“ sind nicht gestattet
- Sport- oder Turnierveranstaltungen für gewerbliche Zwecken dürfen nicht stattfinden
- Nicht-gewerbliche öffentliche Sportveranstaltungen, wenn sie mit Umzügen, Unterhaltungsmusik oder Feierlichkeiten zusammenhängen, sind verboten
Weitere Informationen zum Volkstrauertag auf Wikipedia ...

